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5 Kommentare zu “Like-Button von Facebook und anderen Social Networks sind datenschutzwidrig”

  1. Hubert Pflumm (hpf)
    Super Beitrag! Ich glaube, dass sich die Wogen hier noch glätten werden. Der Trend der Zeit lässt sich auch von den Datenschützern nicht umkehren. Vielleicht wird kurzfristig ein Verbot durchgesetzt, auf Dauer lässt sich die Verbreitung von Informationen über solche Dienste aber nicht verhindern...Viele Grüße Hubert
    • Michael Oeser
      Das ist vermutlich so. Dennoch wäre das Ignorieren der Umstände...naja ignorant eben ;-) Morgen schreibe ich zu dem Thema noch eine Ergänzung.
  2. Manu
    Also was den Sinn betrifft, hat er seine Berechtigung, auch wenn du die logisch nicht nachvollziehen magst. Du weißt, dass jeder zusätzliche Klick, den ein Seitenbesucher ausführen muss, eher als unkomfortabel empfunden wird. Dabei hat das nicht das Geringste mit eingeloggt sein auf facebook zu tun. Das sind die Menschen, die dort oder anderswo Accounts haben, sowieso. Die like-Buttons in jeder Form werden seo-dominiert, weil sie von Google zur Auswertung und somit Bewertung der Webseiten heran gezogen werden, das ist nachlesbar. Erst im Sommer hat Google diesem Social Share einen erhöhte Bedeutung beigemessen. Die Buttons machen also Sinn, wenn man Webseiten zu betreuen hat, auch deutsche Seiten, die eine große Anhängerzahl auf facebook und G+ haben. Und ich stimme Ingo zu, dass der Datenschutz in diesem Lande nicht ausgewogen betrieben wird, ja gar nicht betrieben werden kann. Wir stellen diesem Urteil einfach mal die Tatsache gegenüber, dass jemand seinen facebook Account löschen kann, aber die Daten dennoch erhalten bleiben. Diese und andere Gepflogenheiten und auf der anderen Seite dieses Urteil stehen im Widerspruch zueinander, weil es Procedere gibt, die sich der deutschen Gerichtsbarkeit entziehen, weil sie gar keinen Einfluss darauf hat. Jetzt die Plugins zu verbannen (es ist ja nicht von Buttons in dem Urteil die Rede) ist der falsche Ansatz.
    • Michael Oeser
      Jeder muss selbst entscheiden, ob er SM Buttons (oder Plugins) nutzen will oder nicht. Ggf. holt man sich halt juristische Unterstützung von einem kompetenten Fachanwalt. Ich persönlich finde die Datenschutz-Diskussion aus unterschiedlichen Gründen auch oft überzogen, aber man kann sie halt auch nicht ignorieren.Social Share und damit verbunden die entsprechenden Buttons mögen ein SEO Element von vielen sein, aber man braucht nicht zu glauben, dass der Traffic oder das SE-Ranking gleich besser wird, wenn man nur möglichst viele Buttons einbaut. Es gibt wichtigere SEO Maßnahmen, die oft noch vernachlässigt werden und letztlich ist es der Inhalt der zählt. Da gibt´s nix zu diskutieren. Ich will auch keine SEO Diskussion vom Zaun brechen, denn da werden wir nie fertig.Man sollte aber realistisch bleiben und nicht erwarten, dass solche Buttons das Allheilmittel für alles sind (und so werden Sie manchmal angepriesen). Wenn ich teilweise sehe auf welchen Sites SM Buttons integriert sind frage ich mich schon: "Und was soll das?"Wie auch immer. Man muss sich mit den möglichen juristischen Folgen auseinandersetzen und selbst entscheiden, ob das tragbar, sinnvol und nutzenbringend ist. Ein Patentrezept gibt es nicht.
  3. Ingo
    Geringfüg einfacher als Markieren-Kopieren-Einfügen ist das mit den Buttons schon irgendwie. Was ich allerdings überhaupt nicht mag, ist, wenn Klicks auf diese Buttons an Gewinnspiele oder mit besonderen Angeboten von Unternehmen verknüpft werden. Das nimmt in letzter Zeit immer mehr zu und wenn ich bei einem Unternehmen die Anzahl der "Fans" sehe, frage ich mich jedesmal, ob das wirkliche Fans oder nur Gewinnspielteilnehmer sind. Wer derart unterstützte Button-Werbung nötig hat, ist IMHO nicht mehr seriös. Allgemein finde ich allerdings, dass der Datenschutz und das Urheberrecht übertrieben ausgelebt werden.

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