Divi 3.0 WordPress Theme mit neuem Inline Editor veröffentlicht – 20% Rabattaktion

Gestern haben die Kollegen von Elegantthemes die neue Version Ihres bekannten WordPress Themes „Divi“ vorgestellt und damit einen Meilenstein im Bereich WordPress Themes gesetzt.

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Divi 3.0 kommt mit einem vollständig neuen visuellen Page-Builder oder Layout-Builder, der es ermöglicht, die Komplette Website live und direkt auf der Website zu erstellen und zu bearbeiten. Man muss also nicht mehr ins Backend der WordPress Administration wechseln, sondern bearbeitet die Seite direkt im Frontend. So sieht man Veränderungen sofort und kann diese sehr komfortabel durchführen.

Durch den neuen visuellen Page-Builder von Divi 3.0 wird der Workflow von professionellen Webdesignern erheblich vereinfacht und beschleunigt. Und auch ambitionierten Laien wird die Arbeit deutlich einfacher gemacht.

Für kurze Zeit kann man Divi 3.0 mit einer Ermäßigung von 20% kaufen.

Alle Informationen gibt es hier im offziellen Artikel von Elegantthemes.

Eindrücke von Divi 3.0

1. Einfügen von Inhalt

adding-content

 

2. Inline-Editor

inline-editor

3. Bearbeiten für Mobilgeräte

responsive-editing

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WordCamp Nürnberg 2016 – Mein persönlicher Rückblick

Am 16. und 17. April fand das WordCamp in Nürnberg statt. Hier traf sich die Deutsche WordPress Community, um zu fachsimpeln, zu netzwerken und zu feiern. Für mich war es nicht das erste WordCamp, aber mein Debut als Speaker. Und ich durfte gleich zwei Vorträge abliefern. Einen kurzen Lightning-Talk zum Thema „Das richtige WordPress Theme“ und einen längeren zum Thema „Backup & Restore“.

wcnbg

Freitag, der Tag der Ankunft

Ich habe mir angewöhnt, bereits freitags frühzeitig zu WordCamps anzureisen. Es ist einfach stressfreier und man hat Zeit zum aklimatisieren. Freitag Nachmittag noch schnell ein bisschen in der Hotel Lobby gearbeitet und anschließend zur WarmUp Party ins Tratitionsgasthaus „Bratwurst Röslein“ in der Nürnberger Altstadt. Man hatte fast den Eindruck, dass bereits die komplette Community anwesend war. Der Laden war brechend voll und die Stimmung ziemlich ausgelassen.

Samstag, 1. Tag des WordCamps

Am Samstag stand also mein Debut als WordCamp Speaker an. Um 13:00 Uhr durfte ich die Lightning-Talks – drei Kurzvorträge hintereinander – mit meinem Vortrag zum Thema „Das richtige WordPress Theme“ eröffnen. Die Reaktionen waren durchweg positiv und ich konnte mich über einiges Feedback freuen.

michaeloeser-sketchnotes

Vielen Dank an Nicole Lücking für die tolle Sketchnote.

Begonnen wurde der Tag aber mit einer – für ein WordCamp – sehr ungewöhnlichen Keynote, die von einem Franziskaner Mönch gehalten wurde und die mehr mit Menschlichkeit, als mit Technik zu tun hatte. Davon brauchen wir wirklich mehr.

Am Abend ging es zur großen Community Party in den „Z-Bau“ – einem alten Industriebau, der mehrere Veranstaltungsräume beherbergt. Ich habe die Party wohlweißlich relativ früh verlassen, da ich ja am Sonntag noch fit sein musste. Die letzten Nerds  haben wohl erst gegen 4:00 morgens die Party verlassen.

Sonntag, 2. Tag des WordCamps

Der Sonntag startete erwartungsgemäß etwas später als der Samstag. Mein persönliches Highlight war die Session von Caspar Hübinger, der einen beinahe schon philosophischen Vortrag zum Thema „Die Einfachheit der Dinge“ ablieferte (oder waren es Vogelfedern?). Auch davon brauchen wir unbedingt mehr.

Um 15:30 ging es für mich mit meinem Vortrag zum Thema „Backup & Restore“ dann in den Endspurt. Trotz des relativ späten Termins (selbst einige Aussteller hatten das Camp bereits verlassen) war die Session noch recht gut besucht und es gab einen regen Erfahrungsaustausch.

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Mir haben meine beiden Sessions viel Spaß gemacht und ich werde das gerne wiederholen, wenn ich die Gelegenheit dazu bekomme.

Contributor Day

Am Montag fand der Contributor Day statt. Ein Termin für alle, die aktiv an der Weiterentwicklung  von WordPress teilnehmen wollen. Leider passte mir der Termin mal wieder nicht in die Planung und ich konnte nicht dabei sein. Es gibt wohl Bestrebungen, den Contributor Day bereits auf den Freitag vorzuverlegen. Würde mir auch besser passen. Vielleicht klappt´s ja beim nächsten WordCamp.

Session Dokumente

Meine Session Dokumente sind hier anrufbar. 

WordPress läuft auf 25%+ aller Websites weltweit. Lesen Sie, wieso WordPress auch das Richtige für Sie ist.

Open Source, für immer kostenlos
WordPress ist eine Open-Source-Software, die kostenlos erhältlich ist. Sie haben die Freiheit, die Software zu ändern, Inhalte zu erstellen und zu veröffentlichen, was Sie wollen.

Die globale Power
WordPress hat eine aktive Community, die Übersetzungen der Benutzeroberfläche für mehr als 100 Sprachen pflegt, und die Software unterstützt mehrsprachigen Inhalt.

Einfach zu benutzen
Jede/r kann eine WordPress-Website erstellen und verwalten.Von der Installation eines Themes über die Veröffentlichung des Inhaltes mit einem visuellen Editor, WordPress ermöglicht Projekte jeder Größe.

Ihre Inhalte auf jedem Gerät
Veröffentlichen „to-go“ von überall. Mobiltaugliche (Resonsive) Themes und Bilder liefern Inhalte schnell an Ihre Besucher, und der responsive Admin-Bereich vereinfacht das Managen ihrer Website.

Eine Plattform, viele Möglichkeiten
Sie brauchen einen Online-Shop oder wollen andere Apps und Daten integrieren? Mit 10.000+ Themes, 40.000+ Plugins, und einer robusten API, kann WordPress exakt das sein, was Sie benötigen.

Zugängliche Websites für jeden User
WordPress verbessert kontinuierlich, damit Jede/r das Web wahrnehmen, verstehen, navigieren und mit ihm positiv interagieren kann. WordPress ist gemacht für Alle.

Sicherheit: WordPress Herzstück
Automatische Sicherheits-Updates, ein ausgewähltes Sicherheits-Team und fein granulierte Benutzerrechte lassen die größten Brands weltweit auf WordPress vertrauen.

Inhalt teilen – Leserkreis vergrößern
WordPress verbindet sehr einfach mit Twitter, Facebook und anderen sozialen Netzwerken, um Ihre Inhalte zu teilen und soziale Updates auf Ihrer Website einzubetten.

Extensive, unterstützende Community
Nutzen Sie Community-Wissen. Von Online-Foren zu lokalen Meetups und WordCamp-Konferenzen, WordPress-User lehren und lernen überall. Es finden jedes Jahr mehr als 2.000 Events in 38 Ländern statt.

Skalierbar: Von klein bis Enterprise
WordPress verarbeitet Milliarden an Seitenaufrufen im Monat, zum Beispiel auf Seiten wie Facebooks Newsroom und CNN; hosted Millionen Websites mit dem Multisite-Feature auf einer einzigen Installation.

Quelle: WordPress.org

Alle Vorteile von WordPress hier noch einmal grafisch dargestellt und hier zum Download als PDF.

WordPress-Reasons_de 

Neues Gesetz: Fehlende Datenschutzerklärung ab sofort abmahnfähig

Zum 24.02.2016 ist – von vielen sicherlich unbemerkt – ein neues Gesetz zur Datenschutzerklärung auf Websites in Kraft getreten. Grundsätzlich soll dieses Gesetz Verbraucher vor dubiosen Geschäften im Netz schützen. In der Realität bedeutet es aber, dass nun fast jeder Websitebetreiber abgemahnt werden könnte.

Das betrifft keineswegs nur große Unternehmen und Online-Shops, sondern auch kleine Websites laufen Gefahr abgemahnt zu werden, wenn die Datenschutzerklärung nicht vollständig ist oder gänzlich fehlt.

Weitere Informationen finden sich auf eRecht24. 

Professionelle Backup und Monitoring Lösung – DER PRiNZ kooperiert mit seitwacht

Backups – also die regelmäßige Sicherung der Website Daten (der Dateien und der Datenbank) – ist kein Luxus den man sich mal gönnen kann, sondern eine Grundlage für den professionellen Betrieb einer Website. Ohne vernünftiges Backup sollte man nicht mal ein einfaches WordPress Update machen. Leider passiert es  – selbst im professionellen Umfeld – noch immer zu oft, dass mich Kunden kontaktieren, weil ihre Website gehackt wurde, oder einfach nur ein Update „nicht überlebt“ hat.

Sofort kommt dann meine Nachfrage nach einem Backup, das man ja relativ einfach wieder einspielen könnte, wenn es denn verfügbar ist. Leider wurde das oft einfach vergessen und dann ist der Schaden möglicherweise sehr viel größer als er sein müsste. Zwar gibt es zahlreiche Plugin Lösungen für WordPress, aber das Problem dabei ist, dass man im Falle eines Totalausfalls möglicherweise nicht oder nur schwer an die Backup-Daten herankommt.

Aus diesem Grund haben wir nun eine Kooperation mit einem jungen aber sehr leistungsfähigen Anbieter für Backup- und Monitoring-Lösungen gestartet. Über unseren Partner seitwacht bieten wir künftig professionelle, vollautomatische Backups und Servermonitoring in der Cloud an.

seitwacht-logo

seitwacht ist ein automatisierter Backup Dienst für Webseiten. Der Dienst ist einfach einzurichten und sichert fortan ganze Webseiten jeden Tag vollautomatisch.

Das besondere dabei ist die Überwachung aller Dateibewegungen. Wenn sich auf dem Webspace Dateien ändern, neue hinzu kommen, oder Dateien gelöscht werden, werden die verantwortlichen informiert. So können Hacking Attacken, wie FileInjections erkannt werden.

Die seitwacht GmbH wurde 2015 gegründet und hat Ihren Sitz in Buxheim bei Memmingen. Seit Anfang 2016 ist der Dienst verfügbar.

Der Dienst kann direkt über uns oder bei seitwacht gebucht werden. Erste Kunden konnten wir bereits für den Dienst gewinnen. 

WordCamp Nürnberg 2016: Ich bin dabei

banner_300x300_nurembergDas WordCamp Nürnberg wird vom 16. bis 17. April 2016 in der Technischen Hochschule Georg-Simon-Ohm stattfinden und ich freue mich dabei zu sein. Es wird wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch mit Kollegen geben und sicher die eine oder andere Party steigen.

Unter dem Hashtag #wcnbg gibts aktuelle Neuigkeiten zum WordCamp auf Twitter. 

Nimbus Themes übernimmt ThemeShift

Wir freuen uns darüber zu informieren, dass unser WordPress Theme Marktplatz ThemeShift vom US amerikanischen Unternehmen Nimbus Themes übernommen wurde. Evan Scoboria  – Managing Partner bei Nimbus Themes und sein Team werden das operative Geschäft von ThemeShift ab sofort weiterführen.

Wir wünschen Evan und seinem Team alles Gute und viel Erfolg.

Damit verabschieden wir uns zumindest vorläufig aus dem WordPress Theme-Geschäft. Natürlich bieten wir auch weiterhin professionelle WordPress Dienstleistungen an. Eben Webdesign with passion and WordPress. 

DER PRiNZ wünscht frohe Weihnachten

Wir wünschen unseren Kunden, Geschäftspartnern und allen Anderen da draußen eine frohe Weihnacht und einen guten Start ins neue Jahr 2016. Unser Büro ist bis 04. Januar 2016 geschlossen. Der Themesupport ist in der Zeit über das Support Center erreichbar.

Falls Ihr es noch nicht mitbekommen habt: In unserem WordPress Themeshop ThemeShift gibt es in der Weihnachtswoche satte 30% auf alle Themeskäufe.
Merry xmas(1) 

Wie man den von Google geforderten Cookie Hinweis in WordPress einbaut

Nach EU Recht muss eigentlich jede Website, die in irgendeiner Form Cookies verwendet, ihre Besucher darüber Informieren und sich deren Zustimmung einholen. In Deutschland wurde dieses EU Recht bislang noch nicht wirklich umgesetzt, dennoch sieht man immer öfter diese Cookie Hinweise auch auf Deutschen Websites.

cookie-hinweis

Seit Mitte Oktober fordert nun auch Google von Websitebetreibern, die einen Google Service wie Ad-Words oder Google Analytics nutzen, Ihren Besuchern einen entsprechenden Hinweis auf die Nutzung von Cookies zu zeigen. So albern vermutlich die meisten diese Hinweise finden, so wichtig könnte es aber sein, eben nicht darauf zu verzichten. Im schlimmsten Fall könnte Google Websites, die der Forderung nicht folgen, von seinen Diensten ausschließen. Auch wenn das in der Praxis vermutlich eher unwahrscheinlich ist, tut es nicht weh einen solchen Hinweis einzubauen.

Wie man das auf einer WordPress Website macht, ohne dafür ein Plugin zu bemühen, zeige ich hier.

Folgender Code kommt in die functions.php des aktiven Themes, oder in ein eigenes kleines Plugin:

 //  Cookie Richtline hinzufügen
function cookierichtlinie() {

echo '<!-- Cookie Hinweis - Start -->
<script type="text/javascript">
window.cookieconsent_options = {"message":"Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Services erkl&auml;ren Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. ","dismiss":"Zustimmen","learnMore":" - Mehr erfahren","link":"http://www.domain.de/datenschutz/","theme":"dark-bottom"};
</script>

<script type="text/javascript" src="//cdnjs.cloudflare.com/ajax/libs/cookieconsent2/1.0.9/cookieconsent.min.js"></script>
<!-- Cookie Hinweis - Ende -->';
}
add_action('wp_head', 'cookierichtlinie');

Und um dan hübschen Balken mit dem Hinweis an das eigene Layout anzupassen, kann man folgendes CSS (z.B in der style.css) verwenden:

/*Hier wird die Hintergrundfarbe des Balkens geändert*/
.cc_container {
color: #999!important;
background: #222 none repeat scroll 0 0!important;
}

/*Hier wird die Farbe des Buttons angepasst*/
.cc_container .cc_btn, .cc_container .cc_btn:visited {
color: #fff!important;
background-color: #7a6439!important;}

/*Hier wird die Farbe des "Mehr erfahren"-Links angepasst*/
a.cc_more_info {
color: #7a6439!important;
}

Der Link zur Datenschutzseite muss natürlich angepasst werden. Wie das dann aussieht, haben Sie vermutlich hier auf der Website bereits gesehen. Über die Sinnhaftigkeit des Ganzen mag man gerne streiten.

Vielen Dank für den Hinweis, die WordPress-Lösung und die Genehmigung diese Variante für einen Artikel zu nutzen an meinen Kollgenen René Dasbeck.

Weitere Informationen 

Kosten für Webdesign und WordPress Projekte: Wie sie entstehen und was man beachten sollte

Webdesign und Webentwicklung sind sehr komplexe technische Gebiete, die viel Spezialwissen und Expertise erfordern. Ein WordPress Projekt ist – zumindest im professionellen Umfeld – keine simple Angelegenheit und wird nicht mal eben nebenbei erledigt. Es gibt jede Menge Punkte zu planen und zu berücksichtigen und sehr oft sind Auftraggeber damit überfordert. Das führt schnell zu Frust und Ärger zwischen Kunde und Auftragnehmer (WordPress Agentur, Freelancer etc.). Mit diesem Artikel will ich die relevanten Aspekte näher beleuchten und für mehr Transparenz und Verständnis auf beiden Seiten des Tisches sorgen.

Kosten für Webdesign und WordPress Projekte: Wie sie entstehen und was man beachten sollte

Was kostet eine Website?

Auch wenn es bereits sowas wie ein „running Gag“ ist, aber die Frage „Was kostet eine Website“ bekomme ich immer noch ca. zwei bis drei mal im Monat gestellt. WordPress ist ja kostenlos, da kann der Rest ja nicht mehr so viel kosten. Oft gefolgt von Zusatzinformationen wie „Es soll etwas ganz schlichtes sein“, „nur etwa 5 – 10 Seiten“, „mit ein bisschen Text und Bildern“. Und dann wundern sich die Anfragenden, dass ich mehr Informationen benötige, um auch nur eine grobe Kalkulation zu machen. „Was wollen Sie denn noch alles wissen?“

Aber das ist in etwa so, wie wenn man zu einem Autohändler geht und sagt: „Was kostet ein Auto? Was schlichtes mit zwei bis vier Türen und ungefähr 4 Rädern. Ich möchte gerne Menschen und Gepäck damit transportieren können. Mehr nicht“.

Auf das Gesicht des Autohändlers bin ich gespannt. Eine wirklich sinnvolle Beratung, oder gar eine konkrete Empfehlung oder einen (Fest-)Preis werden Sie sicher nicht bekommen. Zumindest nicht, ohne sehr viel mehr Informationen.

Je besser und genauer die Informationen, die ein Webdesigner, -Entwickler oder eben eine Web Agentur bekommt, desto präziser und konkreter kann das Angebot ausfallen. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um ein WordPress Projekt handelt oder eine „klassische“ Website. Bekomme ich nur wenige Informationen, kann ich nur aufgrund meiner Erfahrung bestenfalls grob schätzen und das „Angebot“ variiert dann irgendwo zwischen Summe X und Summe Y. Ein Festpreis Angebot ist so überhaupt nicht möglich. Eine saubere Kalkulation sieht anders aus.

Planung ist die halbe Miete – Die 5P Regel

Ok, nun haben wir also verstanden, dass man sich im Vorfeld viele Gedanken machen muss und eine Menge Dinge berücksichtigen muss. So ein Projekt besteht aus einer ganzen Reihe von Arbeitsschritten und muss gut geplant werden. Hilfreich, wenn nicht unabdingbar ist dabei beispielsweise ein schriftliches Briefing. Mann könnte es auch als Anforderungsprofil bezeichnen. In jeden Fall werden darin die Anforderungen, Wünsche und Vorstellungen des Kunden an seine künftige Website möglichst detailliert beschrieben (so ein Dokument bzw. eine Vorlage können Sie bei Bedarf bei uns anfordern).

Die 5P Regel: Proper planning prevents poor performance – Oder auf gut Deutsch: Gute Planung verhindert schlechte Ergebnisse.

Angebote: Festpreis vs. Stundenbasis

Auf der Grundlage des Briefings wird dann ein Angebot erstellt. In den allermeisten Fällen wird es sich hierbei um ein Angebot handeln, in dem auf Stundenbasis kalkuliert wurde. Festpreisangebote sind in den meisten Fällen nicht sinnvoll, da man auch bei guter Planung nicht alle Unwägbarkeiten kalkulieren kann. Bekommen Sie ein Festpreisangebot gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Der Webdesigner, -Entwickler verkauft seine Leistung am Ende zu günstig, weil er sich verkalkuliert hat, oder
  2. Sie zahlen zu viel, weil der Auftragnehmer bereits einen ordentlichen Puffer eingebaut hat, damit unklakulierbare Positionen abgefangen werden können.

Zumindest der zweite Fall dürfte für den Auftraggeber/Kunden ärgerlich und wenig erstrebenswert sein.

Angebote ohne Festpreis gelten aber natürlich nicht als Freibrief für unendliche Kosten, die den Kunden am Ende wie der Blitz treffen. Natürlich muss auch ein auf Stundenbasis kalkuliertes Angebot möglichst genau passen und es muss selbstverständlich eine Grenze eingebaut sein. Dafür werden wieder entsprechend detaillierte Informationen (Stichwort „Briefing“) benötigt.

Zusatzleistungen kosten Zeit und Geld – fast immer

Gut, es gab ein Briefing, der Kunde hat ein möglichst präzises Angebot erhalten und man beginnt mit den Arbeiten an dem Projekt. Im Verlauf des Projekts fallen dem Auftraggeber immer wieder Details auf (er nennt sie meistens „Kleinigkeiten“) and die er vorher nicht gedacht hat und die er nun umgesetzt haben will. In aller Regel ist der Auftraggeber aber kein Experte und kann den Umfang einzelner Zusatzleistungen gar nicht beurteilen. Hier muss der Auftragnehmer (Webdesigner etc.) natürlich sehr genau aufpassen und rechtzeitig davor „warnen“, dass für dieses und jenes erstens zusätzliche Kosten entstehen (die er sich vom Kunden genehmigen lassen muss) und zweitens irgendwann auch die Zeitplanung dahin ist und das Projekt deutlich länger dauert. Leider herrscht für diese beiden tatsachen oft Unverständnis auf Kundenseite.

Dabei ist es nur logisch, dass Zusatzleistungen die komplette Planung durcheinander bringen können. Ich mache mal ein Beispiel aus einem alltäglichen Bereich.

Übrigens hat sich der Einsatz einer Projektmanagement-Software auch bei kleinen Projekten als sehr hilfreich erwiesen. Spätestens wenn mehr als zwei Personen an einem Projekt arbeiten, sind E-Mails als reines Kommunikationsmittel der blanke Horror. Projektmanagement Tools gibt es zahlreiche, einige davon sogar gratis. Meine persönlichen Top 3 habe ich hier mal kurz aufgelistet.

Intermezzo: Im Supermarkt

Sie kommen abends von der Arbeit und hatten am Morgen bereits geplant, auf dem Heimweg schnell in den Supermarkt Ihres Vertrauens zu fahren, um Brot und Käse zu kaufen. Da Sie sich auskennen, haben Sie dafür ca. 10 Minuten eingeplant und Sie haben noch 20 Euro in der Tasche. Das reicht locker. Als Sie auf den Parkplatz des Supermarktes fahren, erreicht Sie eine SMS Ihrer Frau (oder Ihres Mannes) mit der Bitte noch Bio-Grünkern und weibliche (oder männliche) Hygieneartikel mitzubringen. Damit ist schon mal Ihre Zeitplanung im Eimer, weil Sie diese Sachen erst mal suchen müssen.

Nach weiteren 10 Minuten (Ihre Zeitplanung ist nun bereits um 100% überschritten) haben Sie alles gefunden und stehen an der – mittlerweile vollen – Kasse. Der Zeitplan wird erneut erschüttert, aber das Budget (die 20 Euro in der Hosentasche) dürfte gerade noch ausreichen. In dem Moment kommt eine weitere SMS und bittet Sie noch eine Flasche Sherry für die Steaksoße mitzubringen und spätestens jetzt ist nicht nur Ihr Zeitplan dahin sondern auch das Budget gesprengt.

Ziemlich genauso schaut es mit Websiteprojekten aus. Dinge, die nicht im Vorfeld besprochen, kalkuliert und geplant wurden, kosten zusätzliche Zeit und Geld. Manchmal sind es zwar wirklich nur Kleinigkeiten und dann kann man die vielleicht noch „nebenbei“ mitmachen, aber meistens entstehen einfach zusätzliche Aufwände. Das sind mal hier dreißig Minuten und mal hier ein Stündchen und am Ende stehen 10 Stunden und knappe 1.000 Euro mehr in den Kosten.

Was tun? sprach Zeus

Um solche bösen Überraschungen und den damit einhergehenden Ärger zu vermeiden, sollte man als Kunde/Auftraggeber undbedingt bereits im Vorfeld genau planen und die gewünschten Punkte detailliert aufschreiben. Es ist sicher kein Fehler ein „Notfallbudget“ das man dann einsetzen kann, wenn einem eben doch noch ein paar Zusatzfunktionen in den Sinn kommen, die man unbedingt drin haben will und nicht vorher bedacht hat. Auch ein zeitlicher Puffer ist hilfreich und beruhigt die Nerven aller Beteiligter. Oder man verschiebt gewisse Punkte einfach in eine zweite Entwicklungsphase. Zeitdruck ist kein guter Ratgeber und kein guter Entwickler.

Als Auftragnehmender Freelancer oder als Agentur sollte man den Projektverlauf ständig im Auge behalten und rechtzeitig „Warnschüsse“ abgeben, wenn der Zeitplan oder das Budget in Gefahr sind. Tischt man dem Kunden am Schluss eine deutlich höhere Rechnung auf, muss man sich über Unmut kaum wundern. Sowas sieht niemand gerne. Diesen Fehler sollte man höchstens einmal machen.

Wie wäre es mit kommunizieren?

Nach meiner persönlichen Erfahrung haben die meisten Auftraggeber aber Verständnis für Mehrkosten, die aufgrund von ihren Sonderwünschen entstehen, wenn man sie ihnen rechtzeitig anzeigt und erläutert. Außerdem schätzen es die meisten Kunden überaus, wenn sie immer mal wieder über den Projektstatus informiert werden. Nicht nur, wenn Budget oder Zeitplan gefärdet sind, sondern auch einfach mal so. Oft „bastelt“ man wochenlang an einem Projekt und gegenüber dem Kunden herrscht Funkstille. Das macht einfach keinen guten Eindruck und der Kunde fühlt sich im Stich gelassen. Also ruhig mal eine Statusmeldung oder evtl. eine Vorschau (das können auch Screenshots sein) an den Kunden schicken und in Kontakt bleiben.

Fazit

Wenn Auftraggeber sich möglichst genaue Gedanken im Vorfeld und in der Planung machen, ein ordentliches Briefing verfassen, ein realistisches Budget und eine vernünftige Zeitplanung ansetzen, dann können sie vom Freelancer oder der Agentur Ihrer Wahl auch vernünftige und professionelle Ergebnisse erwarten. Nein, eine professionelle Unternehmenswebsite ist nicht in drei Tagen für 500 Euro zu haben.

Und wenn Auftragnehmer fair und mit offenen Karten spielen, intensiv kommunizieren (Stichwort: Projektmanagement) und evtl. Schwierigkeiten rechtzeitig ansprechen, dann steht einer guten Zusammenarbeit und einem professionellen Ergebnis eigentlich nichts mehr im Wege (außer evtl. einer alten Version des Internet Explorers, aber den redet man dem Kunden bitte sachlich aber schnell aus).